BEST-CLI
Best Endovascular versus Best Surgical Therapy in Patients with Critical Limb Ischemia
Patient / Population Intervention / Exposition Vergleich Endpunkt
Bei 1.830 Patienten mit chronisch extremitätenbedrohender Ischämie und infrainguinaler Erkrankung senkte der chirurgische Bypass schwere Extremitätenereignisse oder Tod verglichen mit endovaskulärer Therapie — allerdings nur bei Patienten mit adäquater einsegmentiger Vena saphena magna.
N
1.830Patienten
Design
Unverblindeter RCT mit zwei parallelen Kohorten
Endpunkt
Kombinierter Endpunkt aus schwerem Extremitätenereignis oder Tod jeder Ursache
Relevanz
2Wichtig — eine von mehreren Säulen.
ErgebnisKohorte 1 (adäquate V. saphena magna, n=1.420): 42,6 % vs. 57,4 % (HR 0,68; 95 %-KI 0,59–0,79; p<0,001). Kohorte 2 (alternatives Conduit, n=393): 42,8 % vs. 47,7 % (HR 0,79; 95 %-KI 0,58–1,06; p=0,12).
Farber A, Menard MT, et al. N Engl J Med. 2022;387(25):2305-2316. 10.1056/NEJMoa2207899
In Leitlinien zitiert
Diskussion & Kritik
Die Rekrutierung zog sich über neun Jahre, moderne infragenuale endovaskuläre Technik ist daher unterrepräsentiert, und nur Kohorte 1 ist positiv. Dennoch liefert sie die stärkste randomisierte Evidenz dafür, dass eine gute Vena saphena magna die Entscheidung bei chronisch extremitätenbedrohender Ischämie zum Bypass hin verschieben sollte.