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Therabot

Randomized Trial of a Generative AI Chatbot for Mental Health Treatment

Patient / Population Intervention / Exposition Vergleich Endpunkt

Bei 210 Erwachsenen mit depressiven oder Angstsymptomen oder hohem Essstörungsrisiko reduzierten vier Wochen mit dem generativen KI-Therapie-Chatbot Therabot die Symptome nach 4 und 8 Wochen verglichen mit einer Wartelistenkontrolle.

N
210Patienten
Design
Landesweite wartelistenkontrollierte RCT (Dartmouth College)
Endpunkt
Symptomveränderung von Baseline bis Woche 4 (nach der Intervention) und Woche 8 (Follow-up) für MDD, GAD und CHR-FED
Relevanz
2Wichtig — eine von mehreren Säulen.
ErgebnisMDD-Symptomveränderung −6,13 vs. −2,63 nach 4 Wo. und −7,93 vs. −4,22 nach 8 Wo. (d=0,845–0,903); GAD −2,32 vs. −0,13 und −3,18 vs. −1,11 (d=0,794–0,840); CHR-FED −9,83 vs. −1,66 und −10,23 vs. −3,70 (d=0,627–0,819). Durchschnittliche Nutzung >6 h; therapeutische Allianz als vergleichbar mit menschlichen Therapeuten bewertet.
Heinz MV, et al. NEJM AI. 2025;2(4):AIoa2400802. 10.1056/AIoa2400802
Diskussion & Kritik

Die erste RCT zu einem vollständig generativen KI-Therapie-Chatbot — große Effektstärken bei Symptomen auf klinischem Niveau und eine therapeutische Allianz, die die Teilnehmer als vergleichbar mit menschlichen Therapeuten bewerteten. Ein Wartelisten-Komparator überhöht Effekte gegenüber einer aktiven oder Aufmerksamkeitskontrolle, das Follow-up betrug nur acht Wochen, die Outcomes waren selbstberichtet, und die Sicherheit unbeaufsichtigter generativer KI bei Menschen mit psychischer Erkrankung wird im Abstract nicht adressiert.