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TAVI PCI

Optimal Timing of Transcatheter Aortic Valve Implantation and Percutaneous Coronary Intervention — The TAVI PCI Trial

Patient / Population Intervention / Exposition Vergleich Endpunkt

Bei 986 Patienten mit schwerer Aortenklappenstenose und koronarer Herzkrankheit war die PCI nach TAVI nicht unterlegen gegenüber der PCI vor TAVI hinsichtlich Tod, Myokardinfarkt, Revaskularisation, Rehospitalisierung oder schwerer Blutung nach 1 Jahr.

N
986Patienten
Design
Multizentrische, randomisierte, offene Nichtunterlegenheitsstudie; beide Eingriffe im Abstand von 1 bis 45 Tagen, angiographiegesteuerte PCI
Endpunkt
Komposit aus Gesamtmortalität, nicht tödlichem Myokardinfarkt, ischämiegetriebener Revaskularisation, klappen-, eingriffs- oder herzinsuffizienzbedingter Rehospitalisierung oder lebensbedrohlicher bzw. schwerer Blutung nach 1 Jahr
Relevanz
2Wichtig — eine von mehreren Säulen.
Ergebnis22,2 % vs. 24,2 % nach 1 Jahr — Risikodifferenz −2,0 Prozentpunkte (95%-KI −7,4 bis 3,4; p < 0,001 für Nichtunterlegenheit). Blutungen ab BARC 3a 6,6 % vs. 9,7 %.
Stähli BE, et al. N Engl J Med. 2026; published online 30 August. 10.1056/nejmoa2606924
Diskussion & Kritik

Geprüft wird die Reihenfolge, nicht die Indikation: Alle Patienten erhielten beide Eingriffe, gefragt war nur, was zuerst kommt. Die Klappe zuerst ist nicht schlechter und blutet weniger — 6,6 % vs. 9,7 % — und das ist das praktische Argument, denn PCI zuerst bedeutet Thrombozytenhemmung während des Klappeneingriffs. Nichtunterlegenheit mit einer Grenze, die einen Überschuss von 3,4 Prozentpunkten zuließe, bei einem mittleren Alter von 82 Jahren: Das rechtfertigt eine Präferenz, klärt aber keinen Mechanismus.

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