Syncope-Stopper
The Syncope-Stopper study: comparison of the effectiveness and complications of upfront pacing with standard care for high-risk adult patients with unexplained syncope
Bei 200 älteren Erwachsenen mit unklarer Hochrisiko-Synkope verringerte eine primäre Schrittmacherimplantation kardiovaskulären Tod, Rezidivsynkope, Bradykardie oder Gerätekomplikationen nach 12 Monaten verglichen mit der Standardüberwachung.
Zwei der vier Komponenten des Komposits entscheidet die Zuteilung selbst: Eine Bradykardie mit Schrittmacherpflicht kann bei Patienten, die bereits einen haben, nicht auftreten — und sie lieferte 19 der Ereignisse im Standardarm. Liest man das Komposit mit diesem Vorbehalt, trägt die Studie trotzdem, denn die Rezidivsynkopen halbierten sich für sich genommen: 11,1 % gegen 21,8 %, NNT 9, bei im Mittel 80-Jährigen, von denen zwei Drittel ohne Prodromi stürzen und fast die Hälfte sich bereits verletzt hatte. Die Strategie ist unverblindet und klein, die Sterblichkeit unverändert, und 9 % zahlten mit einer leichten Gerätekomplikation; was der DROP-Score kauft, ist eine Vortestwahrscheinlichkeit für Bradyarrhythmien, die hoch genug ist, dass das Warten auf den Nachweis teurer wird als das Stimulieren ohne ihn.