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LUMINARA

A Phase IIb Two-Cohort, Randomised, Placebo-controlled, Double-blind, Multi-centre, Dose-ranging Study of AZD5462 in Stable Patients With Chronic Heart Failure

Patient / Population Intervention / Exposition Vergleich Endpunkt

Bei 375 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz verbesserte AZD5462, ein oraler Relaxin-Agonist die Änderung des linksventrikulären endsystolischen Volumenindex bzw. des systemischen Gefäßwiderstands nach 24 Wochen verglichen mit Placebo.

N
375Patienten
Design
Phase-2b-Studie, 1:1:1:1 randomisiert (stratifiziert nach Kohorte), doppelblind, placebokontrolliert, multizentrisch (57 Zentren in 10 Ländern), Dosisfindung; zwei Kohorten — A: LVEF ≤ 35 %, B: LVEF 41–55 %; drei orale Tagesdosen AZD5462 vs. Placebo über 24 Wochen plus 4 Wochen Nachbeobachtung
Endpunkt
Kohorte A — Änderung des linksventrikulären endsystolischen Volumenindex nach 24 Wochen; Kohorte B — Änderung des systemischen Gefäßwiderstandsindex nach 24 Wochen
Relevanz
3Ergänzend — Kontext, kein Muss-Wissen.
ErgebnisKohorte A (LVEF ≤ 35 %): Änderung des endsystolischen Volumenindex gegenüber Placebo p = 0,054, 0,132 und 0,662 für 20, 80 und 360 mg. Kohorte B (LVEF 41-55 %): Änderung des systemischen Gefäßwiderstandsindex p = 0,004, < 0,001 und 0,021. Alle wichtigen sekundären Endpunkte — NT-proBNP, LVEF, KCCQ, eGFR — lagen bei p > 0,05. Schwere unerwünschte Ereignisse 18,2 % vs. 18,6 % in Kohorte A; das Renin stieg dosisabhängig.
Januzzi JL, et al. Circulation. 2026; published online 30 August. 10.1161/circulationaha.126.082763
Diskussion & Kritik

Ein oraler Relaxin-Agonist erreicht sein Ziel: Der Gefäßwiderstand sinkt dort, wo der Widerstand der Endpunkt war, und das Renin steigt dosisabhängig — die Substanz tut, was der Rezeptor erwarten lässt. Was sie noch nicht tut, ist etwas, das ein Patient bemerken würde: Sämtliche sekundären Endpunkte einschließlich Symptomen und natriuretischen Peptiden lagen über 0,05, und das Remodeling-Signal in der Kohorte mit reduzierter Ejektionsfraktion war bei der niedrigsten Dosis am stärksten und bei der höchsten nicht vorhanden. Phase 2b, 375 Patienten, mechanistische Endpunkte — das rechtfertigt eine Endpunktstudie, keine Schlussfolgerung.

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