ESC Congress 2026 · Hot Line 11Präsentiert Mo., 31. Aug., 13:15 — Teil des Kongress-Specials, live sobald vorgestellt.
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ISOLEDS

Comparison of Intravascular Ultrasound-guided With Optical Coherence Tomography-guided Percutaneous Coronary Intervention for Left Main Distal Bifurcation Lesions (ISOLEDS)

Patient / Population Intervention / Exposition Vergleich Endpunkt

Bei 664 Patienten mit PCI einer distalen Hauptstammbifurkation war die OCT-Steuerung nicht unterlegen gegenüber der IVUS-Steuerung hinsichtlich des Zielläsionsversagens nach 12 Monaten.

N
664Patienten
Design
Randomisierte Nichtunterlegenheitsstudie, 1:1, bei echten distalen Hauptstammbifurkationen; optische Kohärenztomographie gegen intravaskulären Ultraschall zur PCI-Steuerung; mediane Nachbeobachtung 362 Tage
Endpunkt
Zielläsionsversagen innerhalb von 12 Monaten nach dem Eingriff
Relevanz
2Wichtig — eine von mehreren Säulen.
ErgebnisZielläsionsversagen nach 12 Monaten 14,4 % unter OCT vs. 19,6 % unter IVUS in der Kaplan-Meier-Schätzung (HR 0,90, 95%-KI 0,59-1,36; p = 0,0003 für Nichtunterlegenheit).
Zeng Y, et al. Presented at ESC Congress 2026, Hot Line 11, 31 August.
Diskussion & Kritik

Die distale Hauptstammbifurkation ist die Stelle, an der sich intravaskuläre Bildgebung rechnet — und beide Verfahren liegen gleichauf: OCT ist IVUS nach 12 Monaten nicht unterlegen, die Wahl kann also nach Kontrastmittelmenge, Arbeitsablauf und Erfahrung getroffen werden statt nach Ergebnis. Die in der Mitteilung genannten Ereignisraten von 14,4 % gegenüber 19,6 % passen schlecht zu einer Hazard Ratio von 0,90 — verlässlich ist hier das Intervall, und es reicht von 41 % Reduktion bis 36 % Zunahme. Ein Land, 664 Patienten, und Zielläsionsversagen nach einem Jahr sagt nichts über das dritte Jahr, in dem sich Hauptstammstents zeigen.

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