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HIS Alternative II

His-Alternative II — Direct His/LBB Pacing as an Alternative to Biventricular Pacing in Patients With Symptomatic Heart Failure Despite Optimal Medical Treatment and an ECG With a Typical Left Bundle Branch Block Pattern

Patient / Population Intervention / Exposition Vergleich Endpunkt

Bei 148 Patienten mit HFrEF und Linksschenkelblock war die Stimulation des Reizleitungssystems nicht unterlegen gegenüber der biventrikulären Stimulation hinsichtlich der Änderung des linksventrikulären endsystolischen Volumens nach 6 Monaten.

N
148Patienten
Design
Investigator-initiierte, multizentrische (Rigshospitalet Kopenhagen und NHS Trust Hammersmith London), 2:1 randomisierte Nichtunterlegenheitsstudie; His-Bündel- oder Linksschenkel-Stimulation vs. biventrikuläre Stimulation bei Sinusrhythmus, NYHA II–IV, LVEF ≤ 35 % und Linksschenkelblock nach Strauss-Kriterien oder > 90 % rechtsventrikulärer Stimulation
Endpunkt
Relative Änderung des linksventrikulären endsystolischen Volumens von Baseline bis 6 Monate (Nichtunterlegenheitsgrenze 10 %) sowie die Erfolgsrate der Implantation
Relevanz
2Wichtig — eine von mehreren Säulen.
ErgebnisDie relative Abnahme des linksventrikulären endsystolischen Volumens nach 6 Monaten unterschied sich um 0,9 Prozentpunkte (95%-KI −6,9 bis 8,7; p = 0,003 für Nichtunterlegenheit, p = 0,8 für Überlegenheit); in der On-treatment-Analyse um 2,7 Punkte (−4,6 bis 10,0; p < 0,001 für Nichtunterlegenheit). QRS-Dauer, Ejektionsfraktion, NT-proBNP, NYHA-Klasse, Lebensqualität und Gehstrecke verbesserten sich vergleichbar, die Sicherheitsprofile waren ähnlich.
Vinther M, Philbert BT, Risum N, et al. J Am Coll Cardiol EP. 2026; published online 31 August. 10.1016/j.jacep.2026.08.008
Diskussion & Kritik

Das Reizleitungssystem zu stimulieren statt der freien Wand erreichte nach sechs Monaten dasselbe reverse Remodeling wie die biventrikuläre CRT, bei gleichen elektrischen und klinischen Gewinnen und ohne Sicherheitsnachteil — der erste randomisierte Vergleich, der das für nach Strauss-Kriterien ausgewählte Patienten zeigt. Es sind 148 Patienten an zwei Zentren mit einem Surrogatendpunkt und einer 10-%-Grenze: Gezeigt ist, dass die Strategien für den Ventrikel austauschbar sind, nicht dass eine von beiden Endpunkte verändert. Die Untersucher sagen dasselbe — vielversprechend, und wartend auf größere Studien mit längerer Nachbeobachtung.

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