Ex-DHF

Exercise Training in Diastolic Heart Failure

Patient / Population Intervention / Exposition Vergleich Endpunkt

Bei 322 Patienten mit Herzinsuffizienz und erhaltener Ejektionsfraktion verbesserte ein 12-monatiges supervidiertes Ausdauer- und Krafttraining einen hierarchischen Kompositendpunkt aus Tod, Hospitalisierung, maximaler Sauerstoffaufnahme, diastolischer Funktion und Symptomatik nicht signifikant verglichen mit Standardversorgung — maximale Sauerstoffaufnahme und NYHA-Klasse besserten sich jedoch.

N
322Patienten
Design
Randomisierte kontrollierte Studie mit 12 Monaten supervidiertem Training
Endpunkt
Hierarchischer Kompositendpunkt (modifizierter Packer-Score) nach 12 Monaten
Relevanz
3Ergänzend — Kontext, kein Muss-Wissen.
ErgebnisDer Score verbesserte sich bei 20,5 % vs. 8,1 % und verschlechterte sich bei 42,9 % vs. 44,1 % (p=0,17). Peak-VO₂ +1,3 mL/kg/min (95 %-KI 0,4–2,1); NYHA-Klasse OR 7,77 (95 %-KI 3,73–16,21).
Edelmann F, Wachter R, Duvinage A, et al. Nat Med. 2025;31(1):306-314. 10.1038/s41591-024-03342-7
In Leitlinien zitiert
Diskussion & Kritik

Der hierarchische primäre Endpunkt gewichtet Tod und Hospitalisierung in einer alten, komorbiden Kohorte so stark, dass er das funktionelle Signal überdeckte — ein Endpunktproblem ebenso sehr wie ein therapeutisches. Sie ist die größte und längste randomisierte Trainingsstudie bei HFpEF, und ihre Gewinne bei maximaler Sauerstoffaufnahme und NYHA-Klasse sind die Evidenz dafür, strukturiertes Training anzubieten.