EINSTEIN-PE
Oral Rivaroxaban for the Treatment of Symptomatic Pulmonary Embolism
Patient / Population Intervention / Exposition Vergleich Endpunkt
Bei 4.832 Patienten mit akuter symptomatischer Lungenembolie war orales Rivaroxaban als Single-Drug-Regime nichtunterlegen bezüglich rezidivierender venöser Thromboembolien und halbierte schwere Blutungen verglichen mit Enoxaparin gefolgt von einem Vitamin-K-Antagonisten.
N
4.832Patienten
Design
Offener, ereignisgesteuerter Nichtunterlegenheits-RCT
Endpunkt
Symptomatische rezidivierende venöse Thromboembolie
Relevanz
2Wichtig — eine von mehreren Säulen.
Ergebnis2,1 % vs. 1,8 % (HR 1,12; 95 %-KI 0,75–1,68; p=0,003 für Nichtunterlegenheit). Schwere Blutungen 1,1 % vs. 2,2 % (HR 0,49; 95 %-KI 0,31–0,79; p=0,003).
The EINSTEIN-PE Investigators. N Engl J Med. 2012;366(14):1287-1297. 10.1056/NEJMoa1113572
In Leitlinien zitiert
Diskussion & Kritik
Unverblindet, und hämodynamisch instabile Patienten waren ausgeschlossen — zur Hochrisiko-Lungenembolie sagt die Studie also nichts. Sie ist die Studie, die ein orales Single-Drug-Regime ohne parenterale Vorbehandlung möglich gemacht hat, und begründet mit halbierten schweren Blutungen die Präferenz für ein DOAK gegenüber einem VKA.