DANISH-CRT
DANISH-CRT — Does Targeted LV Lead Positioning Towards Latest Local Electric Activation at CRT Implantation Reduce Incidence of the Combined Endpoint "Death or Non-planned Hospitalisation for Heart Failure" in Patients With HF and Prolonged QRS
Bei 1.000 Patienten mit Herzinsuffizienz und Schenkelblock unter CRT verringerte eine elektrisch gezielte Platzierung der linksventrikulären Sonde Tod oder ungeplante Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz nicht verglichen mit der konventionellen Sondenplatzierung.
Das am spätesten aktivierte Segment zu kartieren und die Sonde dorthin zu legen ist das physiologische Argument der CRT wörtlich genommen — und über knapp vier Jahre brachte es nichts: dieselben Ereignisse, eine numerisch schlechtere Hazard Ratio und mehr Sondenkomplikationen als Preis. Entweder liegt das elektrische Ziel nicht dort, wo der mechanische Nutzen entsteht, oder die konventionelle posterolaterale Platzierung trifft ohnehin oft genug nahe genug, als dass ein Kartierungsschritt noch Raum hätte. Verblindet, ereignisgesteuert und 1.000 Patienten: sauberer wird ein negatives Ergebnis bei CRT-Prozedurstudien nicht, und die Schlussfolgerung gegen eine routinemäßige Kartierung dürfte Bestand haben.